Es gab eine Zeit, in der die Wärme der Emotionen am Tisch geboren wurde. Als Hausfrauen früh aufstanden, um ein altes Ritual zu wiederholen, das aus einfachen und gewohnten Bewegungen bestand. Eine Zeit, in der Oma Adelina mit ihren rauen und geschickten Händen den Hartweizengrieß zusammen mit den Eiern knetete. Sie rollte den Teig mit einem Nudelholz aus, bis sie dünne, weiche und goldene Blätter erhielt, die sie in Baumwolltüchern ruhen ließ. Dann schnitt sie den Teig in dünne Fäden, die, wenn man genau hinschaut, wie „Engelshaar“ aussahen. Diese ließ sie in einem belüfteten Raum trocknen. Hier entstand die berühmte „Sonntagsnudel“: Maccheroncini di Campofilone.
Es kam eine Zeit, in der handwerkliches Wissen von Hand zu Hand weitergegeben wurde. Bei der Familie Marcozzi war es genauso. Motiviert von ihrer Leidenschaft lernten die drei Geschwister Marcozzi – Gabriele, Barbara und Attilio – die Kunst der Herstellung der Eiernudeln. Sie lernten die alten Geheimnisse und die Kunst des Pasta Herstellens von der Großmutter. Bis zur Eröffnung des ersten Marcozzi- Pastavertriebs in Campofilone war nur der erste, kleine Schritt. Die große Nachfrage ermutigte die Familie, den Sprung zu wagen. So wurde die Nudelfabrik Marcozzi in Campofilone geboren: ein modernes Unternehmen, in dem handwerkliche Traditionen mit technologischer Entwicklung einhergeht. Ein Unternehmen, dass, im Einklang mit den neuen Bedürfnissen des Verbrauchers, durch ein immer breiteres und vielfältigeres Angebot an Spezialitäten glänzt.